Ein Monat in Büchern | November 2016

6. Dezember 2016

Gelesen

Nach einigen Startschwierigkeiten hat mich das Buch doch gefesselt und in seinen Bann gezogen. Ein ganzes Leben handelt von den Höhen und Tiefen im Leben eines normalen Menschen. Mit subtiler Spannung und einem minimalistischen Schreibstil fesselt Seethaler seine Leser an diese kurze Geschichte, lässt ihnen bis zum Schluss kaum Atempausen und zeigt, wie wichtig die kleinen Momente des Glücks sind.

Oceano Mare erzählt vom Meer in all seinen Facetten und den tiefsten Sehnsüchten der Menschen. Baricco brilliert mit einer sprachlichen Vielfalt – durchzogen mit zahlreichen Meermotiven und -metaphern – und skurrilen Charakteren und schafft damit ein modernes Märchen, das schöner nicht sein könnte. Mein absolutes Lieblingsbuch aus diesem Monat!

Mit Vielleicht Esther hat Katja Petrowskaja ein berührendes und aufwühlendes Buch geschaffen, das Geschichten aus der Vergangenheit erzählt und dabei doch unfassbar aktuell ist. Die Autorin durchzieht die deutsche Sprache mit zahlreichen russischen Wörtern und Redewendungen und zeichnet damit ihren Platz zwischen den zwei Kulturen nach. Ein wichtiges Buch, das mich sprachlich dennoch nicht ganz überzeugen konnte.

Harry Potter und der Orden des Phönix
Den fünften Teil der Harry Potter Reihe habe ich diesen Monat beendet. Ich freue mich sehr auf den sechsten Teil, den ich mir vermutlich als Hörspiel anhören werde, und den finalen siebten Teil!

Gekauft

Schmerz – Zeruya Shalev
Schnee – Maxence Fermine
Ein ganzes Leben – Robert Seethaler
Das Geheimnis des Feuers – Henning Mankell
Vetter Pons – Honoré de Balzac
Die Chouans – Honoré de Balzac
Tante Lisbeth – Honoré de Balzac
Das Chagrinleder – Honoré de Balzac

Was sonst so passiert ist…
Diesen Monat bin ich gefühlt rund um die Uhr in der Uni und wenn ich nicht in der Uni sitze, sitze ich zu Hause und mache etwas für die Uni. Ich will mich ja nicht beklagen und ich weiß durchaus, dass es Menschen gibt, die viel mehr zu erledigen haben als ich, aber mir ist es diesen Monat wirklich zu viel. Dadurch schaffe ich natürlich so einiges, aber andere Dinge (meine Bücher!) bleiben dabei leider auf der Strecke. Die Bücher von Balzac habe ich übrigens für knappe zwei Euro zusammen gebraucht gekauft. Juhu!

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3 comments

Lisa Reinmőller 7. Dezember 2016 at 17:40

Du sprichst mir förmlich aus der Seele! Vor lauter Uni weiß ich im Moment gar nicht wo mir der Kopf steht. Zum Lesen komme ich zwar, aber immer nur Uni-Texte, das ist nicht gerade entspannend. Aber schön zu wissen, dass ich da nicht alleine bin.Und Kopf hoch – bald ist schließlich Weihnachten 🙂

Liebe Grüße
Lisa

winterkindliest.wordpress.com

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Cora 9. Dezember 2016 at 23:04

Ja, genauso geht es mir auch! Ich lese jede Woche circa 200-300 Seiten für die Uni. Da bleibt nicht viel Zeit und leider auch keine Lust noch Bücher zu lesen…ich freue mich aber sehr auf Weihnachten und die freien Tage!
Ich wünsche dir eine schöne Advents- und Weihnachtszeit 🙂

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Norman 20. Dezember 2016 at 11:36

Hallo Cora,
ich habe das Gespräch auf "Die Liebe zu den Büchern" gelesen und gleich mal hier vorbeigeschaut. Kompliment für den schön gestalteten Blog, dessen einzelne Seiten ich mir nun nach und nach genauer anschauen werde. Da ich selbst hauptsächlich deutsche Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts lese und auf http://www.notizhefte.com behandele, bekomme ich sicher schöne Anregungen.
Viele Grüße und weiterhin viel Freude am Bloggen
Norman

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