Ein Monat in Büchern | Januar 2017

7. Februar 2017

Der erste Monat des Jahres ist vorbei und der Januar hat bereits gute Chancen auf den ersten Platz der stressigsten Monate in 2017. Ich musste mich auf Klausuren vorbereiten, eine Hausarbeit schreiben, habe gleichzeitig versucht, einige neue Ideen für den Blog zu sammeln (freut euch schon einmal auf einen Blogumzug und einen neuen Namen!), bin krank und wieder gesund und dann wieder krank geworden. Objektiv, von außen betrachtet hatte ich diesen Monat vermutlich gar nicht so viel zu tun, nicht im Vergleich zu anderen Studenten und mit Sicherheit nicht im Vergleich zu arbeitenden Menschen, aber ich habe mich selber so sehr unter Druck gesetzt, dass ich zeitweise gar nicht mehr wusste, was ich als erstes machen sollte. Zeitmanagement und eine ruhige Herangehensweise wären wohl die Schlüsselbegriffe für das nächste Semester. Aber genug zu mir, jetzt geht es endlich um Bücher:

Gelesen

Novecento – Alessandro Baricco

Wiedereinmal konnte mich Baricco mit seiner poetischen Sprache und einer tiefgründigen und dennoch kurzweiligen Geschichte fesseln. Der Autor erschafft eine ganz neue Welt, die unabhängig von Kriegen und den Begebenheiten auf dem Festland bleibt. Gefühlt losgelöst von Raum und Zeit. Die kurze Erzählung ist ein kleiner Einblick in eine andere Welt, die außergewöhnlich und dennoch unglaublich authentisch ist.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Anfang Januar konnte ich endlich mein Reread der Harry Potter Reihe beenden. Ich habe die Rückkehr in die Zaubererwelt genossen und mich danach umso mehr auf das Skript zu Harry Potter und das verwunschene Kind gefreut.

Harry Potter und das verwunschene Kind

Es ist eine kurzweilige Geschichte, die gut unterhält und zahlreiche Sehnsüchte der Harry Potter Fans erfüllt. Leider ist gerade Ron nur ein blasser Schatten des eigentlich so großartigen Charakters und kommt wie viele andere mir wichtige Charaktere zu kurz. Richtig schön finde ich, dass die Autoren zeigen, wie wichtig die Vergangenheit für unser Leben ist und wie schon kleine Veränderungen alles durcheinander bringen können. Es ist zwar kein klassischer J. K. Rowling und auch das Hogwartsgefühl will sich aufgrund der fehlenden Umschreibungen, die es in den Romanen gab, nicht vollkommen einstellen. Dennoch ist es für mich wie: nach Hause kommen.

bleiben – Judith W. Taschler

Juliane Taschler erzählt voller Gefühl eine herzzerreißende Geschichte und wirft dabei Fragen auf, die wichtig zu stellen und zu durchdenken sind. Und nicht zuletzt ist Juliane für mich ein wichtiger Charakter, der mich in seinen Bann ziehen konnte. Leider wirkte der Roman auf mich zeitweise zu konstruiert und von der Autorin zu gewollt.

Schnee – Maxence Fermine

Schnee beginnt mit einer anrührenden Geschichte, die voller Magie und der stetigen Suche nach Vollkommenheit steckt, verliert aber schon nach wenigen Seiten seine träumerische Atmosphäre. Zu viele Zufälle lassen die Geschichte konstruiert wirken und nehmen ihr die Leichtigkeit, die sie noch am Anfang versprüht. Ein wunderschön gestaltetes Buch, das mich sprachlich, aber leider nicht inhaltlich zufriedenstellen konnte.

Gekauft

The Circle – Dave Eggers
Untenrum frei – Margarete Stokowski
Schmerzenskinder – Waris Dirie
Vorfrühling – Max Kruse
My Life on the Road – Gloria Steinem
Luzifer – Connie Palmen
My Life on the Road – Gloria Steinem
La Place de l’Etoile – Patrick Modiano

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