Ein Monat in Büchern | Mai 2017

12. Juni 2017


Etwas verspätet habe ich heute endlich meinen Monatsückblick für den Mai für euch! Ich habe im Mai einiges lesen können, auch wenn ich krankheitsbedingt zweieinhalb Wochen das Bettchen gehütet habe und nichts getan habe, außer zu schlafen, meine Nase zu putzen und meine Nachbarn durch meine Hustanfälle zu nerven. Ich hoffe, dass ich im Juni wieder einige Bücher schaffe, denn mein SuB wächst überproportional zu meiner Lesegeschwindigkeit. 😀 Aber meine Klausuren stehen vor der Tür und dafür muss natürlich auch gelernt werden.

 

Die vielen Namen der Liebe – Kim Thúy

„Die vielen Namen der Liebe“ ist ein Roman voller Erinnerungen einer jungen Frau, die ihre Identität und ihren Platz im Leben zwischen zwei Kulturen finden muss. Es ist eine spannende Geschichte und dennoch werde ich diesen Roman noch einmal lesen müssen. Ich habe ihn begonnen als ich gesund war und zu Ende gelesen, als ich das Bett gehütet habe, und kann mich demnach an fast nichts mehr erinnern. Deshalb kommt dieses Büchlein wieder auf den SuB und wird demnächst erneut gelesen.

 

Elefant – Martin Suter

„Elefant“ von Martin Suter war und ist in aller Munde und so unterschiedlich wie die Leser und Leserinnen dieses Romans sind, so sind es auch die Reaktionen. Mir hat die Geschichte um den kleinen rosa Elefanten sehr viel Freude bereitet und ich kann sie allen ans Herz legen, die einen humorvollen Unterhaltungsroman zum Wegknuspern suchen.

 

Der Report der Magd – Margaret Atwood

Margaret Atwoods Roman „Der Report der Magd“ ist mein absolutes Highlight in diesem Monat! Im zukünftigen Regime Gilead haben fanatische Christen die Herrschaft übernommen und es sich zum obersten Ziel gemacht, Frauen zu unterdrücken und sie auf ihre biologischen Fähigkeiten zu reduzieren. Im Mittelpunkt steht die Frau Desfred, die versucht, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden. Ein Buch, dass so viele Frauen (und natürlich auch Männer) wie möglich lesen sollten!

 

Im Café der verlorenen Jugend – Patrick Modiano

Patrick Modiano hat mich mit „Im Café der verlorenen Jugend“ wieder einmal in das Paris der 60er Jahre entführt und nicht enttäuscht. In dem Roman erinnern sich vier Menschen an die junge Frau Louki, die ihr Leben lang davonläuft und vergebens nach einem festen Anker sucht. Nostalgie pur!

 

Die Eleganz des Igels – Muriel Barbery

„Die Eleganz des Igels“ ist eine wirklich amüsante Geschichte, die voller Tiefgründigkeit von dem kleinen Mädchen Paloma, das zu klug für die Stumpfsinnigkeit der Welt ist, und der Concierge Renée, die versucht, vor allen ihre Intelligenz und ihre Liebe zur Weltliteratur zu verbergen, um dem Klischee einer mürrischen, ungebildeten Concierge zu entsprechen. Das Buch habe ich unheimlich gern gelesen, aber mehr dazu gibt es bald in der Rezension.

 

Anna Karenina – Leo Tolstoi

Nach „Die Eleganz des Igels“, das vor Verweisen und Anspielungen auf „Anna Karenina“ nur so strotzt – die Katzen heißen zum Beispiel Kitty, Lewin und Leo -, hatte ich unendliche Lust diesen dicken Schmöker von Leo Tolstoi zu lesen. Ich habe noch ungefähr 50 Seiten vor mir und bin restlos begeistert von dem Roman. Wobei mich nicht so sehr die Liebesgeschichte von Anna und Wronskij fesselt, sondern vielmehr die Beziehung zwischen Kitty und Lewin.

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