Ein Monat in Büchern | Juni 2017

1. Juli 2017 0 comment

Ich habe mir selten so viele Bücher für einen Monat vorgenommen und dann schließlich so wenig Zeit gefunden, um zu lesen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich auf die Semesterferien freue, wenn ich dann endlich wieder Zeit finde, mehr zu lesen, Sport zu treiben und die Seele baumeln zu lassen – und meine drei Hausarbeiten zu schreiben. Aber an die möchte ich noch nicht denken. 😉 Ganz unproduktiv war ich aber nicht: Ich habe mir ein etwas neues Konzept für den Blog überlegt – ich bin noch fleißig am ausarbeiten – habe das Design des Blogs ein wenig verändert und schon einmal ganz viele tolle Beiträge vorbereitet. Wie gefällt euch das neue Design?

Aber jetzt wollen wir endlich über Bücher reden! Ich habe im Juni „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi zu Ende gelesen und habe für die letzten hundert Seiten tatsächlich fast zwei Wochen gebraucht. Außerdem hat es mich mit „Schrecklich schön und weit und wild“ einmal um die ganze Erde getrieben, bis ich dann mit „Fiesta“ von Ernest Hemingway wieder im Paris der 20er Jahre gelandet bin. Momentan lese ich passend dazu „Und alle benehmen sich daneben“ von Lesley M. M. Blume und bleibe damit noch ein paar Tage in den Roaring Twenties. Die Autorin widmet sich den Anfängen von Hemingways Karriere als Schriftsteller, die alles andere als glamourös und frei von Schwierigkeiten waren. Irgendwie ein beruhigendes Gefühl, dass auch solche Legenden wie Ernest Hemingway einmal klein anfangen mussten, oder?

 

Schrecklich schön und weit und wild – Matthias Politycki

Der deutsche Autor Matthias Politycki hat in seinem bewegten Leben bereits 79 Länder bereist und damit viele Länder, Kulturen und Menschen kennengelernt. Seine Erfahrungen hält er nun in seinem neuen Buch „Schrecklich schön und weit und wild“ fest. Darin widmet er sich in zahlreichen Essays vielen Aspekten des Reisens: Routenplanung, Reisegepäck, Massentourismus, Sprachbarrieren und und und. Seine Art des Schreibens und sein Blick auf die Welt haben mich ab und an aber doch verwundert.

 

Fiesta – Ernest Hemingway

„Fiesta“ ist Hemingways erster Roman. Er spielt im spanischen Pamplona, das Hemingway in den 20er Jahren mit einigen Bekannten besuchte, um an der „Fiesta“ und den dabei stattfindenden Stierläufen und -kämpfen zu San Fermin teilzunehmen. Der Roman ist ein detailliertes und durchaus kritisches Abbild der „Lost Generation“ und besticht durch Hemingways prägnante und schnörkelfreie Sprache. Mehr dazu gibt es bald in der Rezension.

Das könnte dir auch gefallen

Leave a Comment

*