Neue Schätze im Bücherregal

22. September 2017 1 comment

In den letzten Wochen hat sich so einiges in meinem Bücherregal bewegt. Es sind nicht nur wieder neue Bücher eingezogen, sondern auch alte und ungeliebte Bücher ausgezogen. Mir ist es nämlich wichtig, nur Bücher in meinem Regal stehen zu haben, die ich mag. Da sich wieder ein paar Bücher angesammelt haben – ich hatte mir irgendwann einmal vorgenommen, weniger Bücher zu kaufen, aber hey, das war von vornherein zum Scheitern verurteilt -, dachte ich mir, ich zeige sie euch heute mal. Vielleicht findet ihr das ein oder andere Buch, das euch anspricht. Ich freue mich auf jedes der Bücher und bin gespannt, welche Geschichten hinter den Buchdeckeln auf mich warten.

In der Regel leihe ich mir die Bücher, die ich lesen möchte in der Bibliothek aus. Ich möchte damit zum einen Fehlkäufe vermeiden und zum anderen natürlich mein Bankkonto nicht unnötig strapazieren. Wenn mir ein Buch richtig gut gefällt und ich mir mein Bücherregal nicht mehr ohne es vorstellen kann, mache ich einen Ausflug in die Buchhandlung und hole es mir. Ab und zu gehe ich aber auch in die Buchhandlung und kaufe spontan Bücher und ab und an gibt es Bücher, die ich gern lesen möchte, nicht in der Bibliothek. In diesem Beitrag findet sich beides. Viel Spaß beim Stöbern!

Mit einem Klick auf die Titel gelangt ihr auf die Verlagsseite.

 

„Lieber Mr. Salinger“ von Joanna Rakoff

Zu Beginn des Monats habe ich mir „Lieber Mr. Salinger“ („My Salinger Year“) von Joanna Rakoff in der Bibliothek ausgeliehen und war so beglückt von der Geschichte der Autorin, dass ich es mir ein paar Tage später gekauft habe. Der Buchhändler, bei dem ich es bestellt habe, war ebenso begeistert von dem Buch und hat es direkt auf die Bestellliste für seine Buchhandlung gesetzt. Joanna Rakoff erzählt in „Lieber Mr. Salinger“ aus ihrem Leben. Es ist 1996, als Joanna Rakoff ihr Literaturstudium abgeschlossen hat und nach New York geht, um die Literaturszene zu erobern. Stattdessen findet sie eine Anstellung als Sekretärin in einer Agentur für Autoren – die keinen geringeren als J. D. Salinger vertritt. Eine Rezension wird folgen!

 

Was gibt es naheliegenderes als nach „Lieber Mr. Salinger“ von Joanna Rakoff die Werke von J. D. Salinger zu lesen? „Der Fänger im Roggen“ begleitete mich in meiner Jugend und ist schon eine Weile ein festes Bestandteil meines Bücherregals, „Franny und Zooey“ habe ich vor einigen Jahren aus der Bibliothek ausgeliehen und begeistert gelesen. Hinzugekommen sind außerdem „Neun Erzählungen“ und „Hebt an den Dachbalken, Zimmerleute und Seymor eine Einführung“.

 

„Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez

Schon seit einer Ewigkeit wollte ich „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez lesen und habe mir nun die schöne Ausgabe aus dem KiWi-Verlag gegönnt. Gabriel García Márquez erzählt aus dem Leben der Familie Buendía, die zwischen Sümpfen, Urwäldern und einer undurchdringlichen Sierra das Dorf Macondo gründete.

 

„Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar

„Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar ist meine aktuelle Lektüre. Die ersten Seiten haben mich sofort in ihren Bann gezogen – jetzt lässt der Roman ein wenig nach, ich habe aber noch rund fünfzig Seiten vor mir. Der Roman erzählt aus dem Leben einer ganzen Familie, der es gelang, aus dem Iran zu fliehen und eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland zu bekommen. Zu Wort kommen für jeweils ein Jahrzehnt Behsad, der Vater, Nahid, die Mutter, und deren Kinder Laleh, Morad und Tara. Eine Rezension wird auf jeden Fall folgen.

 

Sämtliche Erzählungen von Maeve Brennan

Maeve Brennans „Sämtliche Erzählungen“ wurden im Literarischen Quartett begeistert von Thea Dorn vorgestellt. Ich war seit einer Weile auf der Suche nach einem neuen Band mit kürzeren Texten für „Zwischendurch“ und habe mir kurzentschlossen – und den immensen Preis ignorierend – die zwei umfassenden Bände bestellt. Ich freue mich schon sehr darauf!

 

„Die Maschine steht still“ von E. M. Forster

Über „Die Maschine steht still“ von E. M. Forster haben schon einige Buchliebhaber im Internet berichtet. Da ich ein großer Fan von Dystopien bin, musste das Buch natürlich sofort bei mir einziehen. Die Erzählung erschien 1909 und blickt treffsicher in die Zukunft des Internets. Ich bin sehr gespannt!

 

„Das Papierhaus“ von Carlos María Domínguez

Auf „Das Papierhaus“ von Carlos María Domínguez bin ich durch die Rezension von Jochen aufmerksam geworden – mir war sofort klar: Das ist ein Buch, das ich lesen möchte. Es soll ein Buch voller Literatur, voller Geheimnisse und, wie der Klappentext verrät, „eine virtuose Hommage an eine der beglückendsten und abgründigsten menschlichen Leidenschaft“ – das Lesen – sein. Na, wenn das nicht viel verspricht.

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1 comment

Jasmin 24. September 2017 at 16:37

Wunderschöne Neuanschaffungen! <3
Viel Spaß beim Lesen!

LG,
Jasmin

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