Ein Monat in Büchern | Januar 2018

6. Februar 2018 0 comment

Der erste Monat des Jahres ist vorbei und puh…die Zeit ist ganz schön an mir vorbei gezogen! Während ich meine Abschlusspräsentationen hinter mir habe, rücken meine Klausuren immer näher. Dementsprechend bin ich leider kaum zum Lesen gekommen. Oder besser gesagt: Ich habe Unmengen gelesen, aber das meiste für die Uni und fast nichts für mich.

gelesen: Begonnen habe ich zum einen „Das Erbe der Apartheid“ von Pumla Gobodo-Madikizela. In dem Buch schreibt die südafrikanische Psychologin über die Möglichkeiten und die Grenzen der Vergebung. Eine unglaublich spannende Lektüre, die ich für ein Seminar begonnen und bisher leider noch nicht beenden konnte. Anschließend warf ich einen Blick in „Ein Baum wächst in Brooklyn“ von Betty Smith – doch dann kam eine Bücherbestellung an und meine Neugierde trieb mich gleich zum nächsten Buch. Also stürzte ich mich voller Freude in „Vollendung in Liebe“ von Don Miguel Ruiz. Das Buch behandelt Wege, um mit dem eigenen Leben und den Beziehungen im Leben glücklicher zu werden. Eine Rezension wird auf jeden Fall folgen. Zwischendurch habe ich einige Reisegeschichten aus dem ersten Band von „The Travel Episodes“ gelesen und mich in weite Ferne gewünscht. Und dann hat mich schließlich, als ich in der Bibliothek beim Lernen saß, „Die Interessanten“ von Meg Wolitzer angestrahlt, sodass ich das erste Kapitel gelesen und es dann ausgeliehen habe. Umso geringer meine Lesezeit ist, desto größer ist der Stapel angefangener Bücher auf meinem Nachttisch.

gedacht: Meine Tagebuchseiten im Januar sind gefüllt mit Gedanken über mein Leben und meine Träume. Es gibt 2018 einige Dinge, die ich verändern und an denen ich arbeiten möchte – aber ohne Druck.

gelacht: Herzlich, aber zu wenig. Die Klausurzeiten machen mir immer sehr zu schaffen und schlagen ganz schön auf meine Stimmung. Mein starker Ehrgeiz und der enorme Perfektionismus lassen sich in solchen Phasen nur sehr schwer unter Kontrolle halten.

gelernt: Viel. Und lange…

gesucht: Mein Buch „Das verlorene Land“ von Iris Lemanczyk. Es ist das erste Buch, das mich nachhaltig geprägt und bewegt hat. Darin geht es um zwei Geschwister, die von ihren Eltern aus Tibet über den Himalaya nach Indien geschickt werden. Das Buch hat mir zum ersten Mal gezeigt, dass es nicht jedem Kind so gut geht wie mir. Ich hoffe sehr, dass das Buch noch irgendwo liegt und meine Eltern es nicht irgendwann weggegeben haben…

geplant: Gestern haben mein Freund und ich uns Gedanken über unsere Reisen in diesem Jahr gemacht und ich freue mich schon auf einen tollen Urlaub im Sommer und einige kleine Wochenendausflüge!

gebloggt: über drei wundervolle Bücher. „Who the fuck is Kafka“ von Lizzie Doron, „Just Kids“ von Patti Smith – zwei absolute Highlights aus dem vergangenen Jahr! – und „Lieber Mr. Salinger“ von Joanna Rakoff. Ein Muss für alle Leseratten.

geredet: Mit einer lieben Kundin im Café über „Untenrum frei“ von Margarete Stokowski. Ein tolles Gespräch über eine wundervolles Buch. Meine Rezension dazu findet ihr hier.

gefühlt: die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut nach vielen grauen Tagen. Gibt es ein besseres Gefühl?

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