10 Bücher, die ich 2018 lesen möchte

17. Februar 2018 3 comments

Nachdem ich euch hier bereits erzählt habe, welche zehn Bücher ich 2017 am meisten geliebt habe, möchte ich euch heute (mit etwas Verspätung) zehn Bücher zeigen, die ich 2018 unbedingt lesen möchte. Alle zehn Bücher stehen schon seit geraumer Zeit in meinem Bücherregal. Es wird also wirklich Zeit!

Mit einem Klick auf den jeweiligen Titel gelangst du auf die Verlagsseite.

 

1) „Ismael“ von Daniel Quinn

„Ismael“ ist ein philosophisches Buch, in dem ein Lehrer und sein Schüler über den Zustand der Welt diskutieren. Im Zuge der Diskussion erzählt der Lehrer eine andere Geschichte der Evolution und klärt: Wie kann die Welt gerettet werden?

 

2) „1984“ von George Orwell

Nachdem unter anderem die FAZ im vergangenen Jahr von der Wiederentdeckung des Klassikers „1984“ in den USA geschrieben hat, wird es dieses Jahr auch für mich endlich Zeit. Orwell entwirft in seiner Dystopie einen totalitären Überwachungsstaat, gegen den sich der Protagonist Winston Smith aufzulehnen versucht.

 

3) „Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro

„Alles, was wir geben mussten“ ist ein Roman des britisch-japanischen Schriftstellers Kazuo Ishiguro, der im vergangenen Jahr den Literaturnobelpreis erhielt. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine junge Frau, die in einem auf den ersten Blick ganz gewöhnlichen Internat lebt. Doch nicht nur ihre, sondern auch die Existenz ihrer Mitschüler hat einen grausamen Zweck.

 

4) „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ von Haruki Murakami

Tsukuru Tazaki aus „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ von Haruki Murakami hat in seiner Schulzeit eine Gruppe von fünf Freunden gefunden. Doch während alle seine Freunde eine Farbe in ihrem Namen tragen, ist und fühlt sich Tazaki farblos. Als er nach der Schulzeit in seine Heimatstadt zurückkehrt, meiden ihn seine Freunde ohne Erklärung. Erst Jahre später versucht er, sich seiner Vergangenheit zu stellen.

 

5) „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoire

Nachdem ich schon einige moderne feministische Bücher gelesen habe, möchte ich 2018 endlich das Grundlagenwerk des Feminismus schlechthin lesen: „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoire. Darin analysiert die französische Philosophin die Ursachen für die Unterdrückung der Frau und ihrer gesellschaftlichen Stellung.

 

6) „Für dich würde ich sterben“ von F. Scott Fitzgerald

Letztes Jahr erschienen neu entdeckte Erzählungen von F. Scott Fitzgerald und ich bin natürlich gleich in die Buchhandlung gelaufen und habe mir „Für dich würde ich sterben“ gekauft. Seitdem hatte ich dennoch keine Zeit und Muse mich den Erzählungen zu widmen. Dabei war „Zärtlich ist die Nacht“ der erste Klassiker, den ich abgöttisch geliebt habe.

 

7) „Odyssee“ von Homer

„Odyssee“ von Homer hat mir meine Oma vorletztes Jahr zu Weihnachten geschenkt. Der jahrtausendealte Menschheitsepos war bereits in meinem Lateinunterricht wiederholt Thema und seitdem möchte ich ihn lesen. 2018 ist es hoffentlich so weit.

 

8) „Saman“ von Ayu Utami

„Saman“ von Ayu Utami ist eines von zwei englischsprachigen Büchern, die ich 2018 lesen möchte. Darin thematisiert die indonesische Schriftstellerin das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Christen und Muslimen und der chinesischen Minderheit. Ein Buch, auf das ich mich sehr freue!

 

9) „The Argonauts“ von Maggie Nelson

In „The Argonauts“ erzählt Maggie Nelson aus ihrem Leben, das sie mit Harry Dodge, einem Künstler – oder einer Künslerin? – verbringt. Ihr*e Partner*in hat eine fluide Genderidentität. Es geht um Idenität, Liebe, Familie und das normale Leben.

 

10) „Der Spaziergänger von Aleppo“ von Niroz Malek

Niroz Malek schreibt in 55 kurzen Texten von seinem Leben in Aleppo. Es sind Texte über sein Leben, über den Alltag in der syrischen Stadt, Musik, Literatur, Träume und Erinnerungen an seine verstorbenen Freunden.

 


 

Auf welche Bücher freust du dich 2018 besonders?

 

3 comments

mara 18. Februar 2018 at 00:07

die meisten hören sich sehr gut an! the argonauts lese ich gerade, 30 seiten drinnen bin ich etwa – und mags! sehr speziell die mischung aus memoiren, theorie, poesie, belletristik… speziell aber gut!
den spaziergänger von aleppo habe ich mir hleich einmal gemerkt, hört sich sehr gut an!

herzlich,
mara

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Cora 25. Februar 2018 at 20:03

Liebe Mara,
das hört sich toll an. Da freue ich mich gleich mehr auf das Buch 🙂
Liebe Grüße <3

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Ein Monat in Büchern | Februar 2018 – Wortkulisse 3. März 2018 at 11:40

[…] über zwischenmenschliche Beziehungen und die Beziehung zu sich selbst. Außerdem habe ich euch zehn Bücher aus meinem Bücherregal gezeigt, die ich 2018 endlich lesen möchte. Darunter war übrigens „Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro. Ein Häkchen […]

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